„mit einem desto festeren Hinblick auf dasjenige, was [..] fürs Künftige wirklich wichtig und wesentlich ist, eine Ausbildung zu geben“
Es handelt sich hierbei um kein Zitat der Berufsschule in Trier, sondern um eine Selbstdarstellung des Max-Planck-Gymnasiums. Das Gymnasium, heute aktiver Partner zahlreicher Projekte und (erfolgreicher) Wettbewerbe, war im 19.Jahrhundert noch eine Knabenschule. Das Ziel am Ende der Ausbildung war damals nicht das Abitur. Stattdessen sollten die Schüler ganzheitlich gebildet werden und ein Handwerk für die Zukunft erlernen.
Jetzt, fast 200 Jahre später, ist es so weit: Wir sind zurückgekehrt!
In einem öffentlichen Interview zwischen einem unserer Azubis (1.Lehrjahr) und einem ehemaligen Schüler des MPGs (Student der Politikwissenschaften) wurden die Vor- und Nachteile (Nachteile?) einer Ausbildung im Vergleich zu einem Studium diskutiert. Wie hole ich die Jahre in meiner Rente nach, in denen ich durch mein Studium nicht in die Rentenkasse einzahlen konnte? Wie begegne ich dem Überschuss an Bachelor- und Masterabsolventen, die mir einen sicheren Arbeitsplatz streitig machen?
Fest steht: Den richtigen Weg muss jeder selbst finden. Vielleicht gerät das Max-Planck-Gymnasium angesichts der überragenden Argumente für eine Ausbildung aber doch ins Wanken…
Zurück zu alten Wurzeln?

jk Unsere Azubine Lisanne Dornoff (Mitte rechts) freut sich mit dem ehemaligen MPGler Jonas Fritz (Zweite von rechts) über das positive Feedback der Schüler.
Wir danken Wiebke Linnert (zweite von links), Schulelternsprecherin, und Schulleiter Armin Huber (ganz rechts) für ihre Unterstützung.